01
Brandgefahr
Windkraftanlagen können brennen und sind nicht zu löschen. In Deutschland gab es bereits 71 Brandfälle (Stand: 2024).
Sind wir uns bewusst was dies für uns und den Wald bedeutet?
Quelle:
Wenn ein Windrad im Wald brennt: So selten – so gefährlich | BR24

02
Naherholung
Wir empfehlen jedem, der gerne im Wald unterwegs ist, sich mal unter eine Windkraftanlage zu stellen, z.B. in Burgau.
Ist das nicht optisch und akustisch ein unheimlicher Fremdkörper in unseren Wäldern?
Aber Vorsicht: Es brechen immer mal wieder Flügel und Eis von Windkraftanlagen herab. Stimmt wirklich.
Quellen:
Dornstadt: Rotorblatt von Windrad abgebrochen - Ursache steht fest

03
Flächenfraß
Gemäß der Infoveranstaltung der Marktgemeinde werden je Windkraftanlage ca. 0,5 Hektar (also fast soviel wie 12 Bauplätze in "Köbele"-Größe) benötigt.
Hinzu kommen weitere Flächen für den Ausbau der Wege. z.B. für den Transport von 1.500 m3 Beton sowie der Rotorblätter mit einer Länge von ca. 80-90 Meter.
Wissen wir wirklich was da auf uns zukommt?
Wie eine Windkraftanlage entsteht, kann sich jeder hier ansehen: Werner Haller www 285meter de BAU Windkraftanlagen im Röschenwald 02 09 2025

04
Artenschutz
Ein wichtiges Thema.
Deshalb übergeben die Waldfreunde Anhausen übrigens in diesen Tagen allen Diedorfer Markgemeinderäten persönlich eine Broschüre in welcher das komplexe Thema Windkraftanlagen im Wald fundiert betrachtet wird.
Zum Nachlesen für alle anderen: Naturschutzinitiative e.V. | Wir schützen Landschaften, Wälder, Wildtiere und Lebensräume
05
Vernichtung von Vermögenswerten
Wenn Windkraftanlagen in gerade mal 800m Entfernung zu Ortschaften gebaut werden, sind Immobilien (von Privatpersonen, aber auch des Marktes Diedorf) schlichtweg weniger wert. Diese Entwertung ist in keiner uns bekannten Wirtschaftlichkeitsberechnung ausreichend berücksichtigt.
Den Betroffenen hilft es nichts, wenn Investoren, Grundstücksbesitzer und Gesellschafter gute Gewinne machen. Provokant gesprochen: Windkraftanlagen sind sozial ungerecht.
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Auswirkungen auf die Gesundheit
Infraschall und Schattenschlag. Als Laie kann man sicherlich schwer beurteilen, was es damit auf sich hat. Es sollte aber jedem zu denken geben, wenn selbst das Deutsche Ärzteblatt von "viel Wind, wenig Forschung" schreibt.
Lesen Sie selbst: "Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Atemnot, Depressionen, Rhythmusstörungen, Übelkeit, Tinnitus, Schwindel, Ohrenschmerzen, Seh- und Hörstörungen..."
Windenergieanlagen und Infraschall: Der Schall, den man nicht hört – Deutsches Ärzteblatt
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Beitrag zur Energiewende (?)
Die Stadt Augsburg (dort werden wohl niemals Windkraftanlagen stehen) hat mehr als 300.000 Einwohner, Augsburg Land mehr als 260.000 Einwohner.
Glaubt man den Unterlagen der Befürworter in Bobingen. Windenergie Bobingen erzeugt ein Windkraftanlage gerade mal Strom für 2.600 Haushalte.
Jetzt kann jeder einen Taschenrechner in die Hand nehmen und sich ausrechnen wie hoch der Anteil von 10 Windkraftanlagen an der Energiewende sein wird.
Deutschland ist bereits einsamer Spitzenreiter im Ausbau von Windkraftanlagen. Mit 41.150 Windräder und einer Nennleistung von 85420 MW sind bereits die dafür geeigneten Plätze alle besetzt. Die Installation von weiteren Wind Rädern in Schwachwindgegenden vor allen Dingen Wäldern mit ihrer Oberflächen Rauheit, ist öknomischer wie auch ökologischer Irrsinn und löst die Probleme der Energiewende nicht.
Die Speicherung von PV-Strom scheint uns daher eine deutlich sinnvollere Lösung zur Versorgungssicherheit zu sein. Bereits heute kann ein Einfamilienhaus doppelt soviel Strom erzeugen, wie es benötigt.

08
Wirtschaftlichkeit (?)
Was die wenigsten Wissen: Windräder in Süddeutschland erhalten (noch) sehr hohe "Subventionen". Windräder in Süddeutschland: „Im Grunde ein ganz schlechter Windstandort. Da kriegen die aber umso mehr Subventionen“ - Video - WELT
Der Koalitionsvertrag der neuen Regierung Verantwortung fürDeutschland sieht daher auf Seite 26 eine „Evaluation der Flächenziele für 2032“ vor. Ferner soll das Referenzertragsmodell hinsichtlich „unwirtschaftlicher Schwachwind-Standorte“ überprüft werden.
Auch diese Meldung der Tagesschau sollte jeden hellhörig werden lassen. Windkraft in Süddeutschland: Kommt jetzt die Bremse? | tagesschau.de Ist ist das nicht ein Subventionswahnsinn?
Auch im Fall Anhausen rechnet sich solch ein Projekt nicht. Die Projektanbieter locken Investoren mit angeblich hohen Ertragszahlen die aus Basis der Nennleistung postuliert wird. Dabei unterschlagen diese häufig, dass bei 5-6m/sek das Windrad nicht 50% der Nennleistung erzeugt sondern nur ca. 10%. Hohe Kosten für z.B. Trassenbau zur Netzanbindung werden unterschlagen.


09
Nachhaltigkeit (?)
Klaro, "die Windkraftanlagen werden am Ende der Laufzeit recycelt". So steht es in nahezu jedem Werbeflyer der Windkraftbefürworter.
Wer allerdings genauer nachliest stellt schnell fest daß dies nur für ca. 80- 90% (übrigens bezogen auf das Gewicht) gilt. Weiterhin bleibt somit offen, wie der Rest entsorgt wird, insbesondere der hochkomplexe Materialmix aus dem die Rotorblätter bestehen.
frontal vom 2. September 2025 (3. Bericht)
Windanlagen: Rotorblätter mit Recycling-Problem - DER SPIEGEL
Recycling beim Windrad: Neue Konzepte für Rotorblätter
Bei so vielen offenen Fragen und Unbekannten zum Rückbau, stellt sich dann auch die Frage wie seriös eigentlich die ganzen Wirtschaftlichkeitsrechnungen sind ... und am Ende zahlt es dann vermutlich wieder der Steuerzahler !
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Diedorf liegt nicht am Meer
Die wirkliche Stromproduktion hängt erheblich vom Standort ab. Erfassung über Volllaststunden (max. 8760 Stunden pro Jahr):
- Offshore 3.000 h
- Küstennah 2.000 h
- Inland 700 h
Quelle: "Das Energiesystem der Zukunft" (Wolfgang Eberhard)
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Hochwasser Problematik
Durch die Installation von 5 Energon 175 werden bis zu 20.000 Tonnen Beton auf dem Höhenkamm zwischen Anhausen und Engelshof im Erdreich verewigt. Jedes Fundament ist bis zu 30 Meter im Durchmesser und 6 Meter tief. Die Bodenversichtung hat signifikanten Einfluss auf den Wasserhaushalt des Waldes. Das Anhauser Tal kämpft ohnhin mit Hochwasserthemen. Die Gemeinde hat Unsummen investiert um hier Hochwasserschutzmaßnahmen zu installieren. Das geplante Winkraft Projekt ist daher mehr wie kritisch zu begutachten. Die Betreieber und Investoren müssen hier keine Kompensationszahlungen an die Gemeiden leisten, wenn es wiederum in naher Zukunft zu überfluteten Kellern oder gar Todesfällen kommt.
